Völlig begeisterte Ausfahrt-Kinder

Wir haben am 27. Januar den Film der 10. Sachsenbike-Heimkinderausfahrt den Kindern im Pfarrer-Dinter-Haus vorgestellt, die 2011 mitgefahren sind. Es wurde ein überwältigender Abend für uns (Bilder dazu).

Der Sturm brach gleich über uns los. Schon an der Eingangstür zum Kinderheim Pfarrer-Dinter-Haus in Dresden-Klotzsche kam uns eine Horde Kinder entgegen gerannt. „Die Motorradfahrer sind da“, riefen sie uns entgegen. Ihre große Aufregung war fast greifbar. Sie rissen uns die Technik förmlich aus der Hand, mit der wir den Film von der Heimkinderausfahrt 2011 zeigen wollten, um sie nach oben zu bringen. Und die Erzieher bestätigten, dass die Jungen und Mädchen schon die gesamte Woche ganz aufgedreht waren, weil wir uns angemeldet hatten. Fast alle der größeren Kinder waren ja bei der 10. Ausfahrt im Mai vergangenen Jahres dabei.

Die schiere Freude der Kids hat uns total überwältigt. Immer wieder fragten sie nach der nächsten Ausfahrt, bei der sie unbedingt wieder dabei sein wollten. Ihre Minen verfinsterten sich ein wenig, weil sie darauf noch bis 12. Mai warten müssen. Aber das Lachen und Zappeln kam gleich zurück, als die Leinwand aufgebaut war und der Beamer lief. Bevor der Film starten konnte, kamen noch ein paar der kleineren Kinder in den Raum, schon im Schlafanzug. Sie hatten uns noch nie gesehen, waren auch auf der Tour nicht dabei aber hatten trotzdem einen Stapel Bilder gemalt, die sie uns in die Hand drückten.

Dann lief der Film. Jedes mal, wenn die Heimkinder sich oder jemanden von uns sahen, wurde es laut. Immer wieder füllte sich der Raum mit lautem Lachen. Zum Ende hin konnten sich die Kids kaum noch auf den Stühlen halten – das nächste Highlight stand an. Die Jungen und Mädchen des Diakonie-Heims hatten den halben Tag lang Abendessen für uns und sich vorbereitet. Der Sturm auf das Buffet war genauso intensiv wie die Reaktionen uns gegenüber.

Emotional aufgewühlt und mit geschenkten Bildern beladen wollten wir uns nach dem Essen auf den Weg nach hause machen. Aber zuerst mussten wir uns noch alle Zimmer der Kinder ansehen. Es war schwer, sich von ihnen loszureißen. Nach gut drei Stunden konnten Ute, Annette, Detti, Olaf und Janosch dann doch den Heimweg antreten. Im Mai sehen wir ja viele der Kinder wieder. Sie werden dann sicher laut rufend auf uns zugestürmt kommen. Wir freuen uns jetzt schon auf ihre Beigeisterung. Und wir wissen wieder, warum wir monatelang die Heimkinderausfahrt organisieren.

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