Rückkehr des Donners – PRO SUPERBIKE – The Revival am Sachsenring 16.-18. Mai 2014

Comeback der PRO SUPERBIKE im Motorradsport Mekka Deutschlands – 

Sie war die Vorzeigeklasse des deutschen Motorrad-Rennsports: Die PRO SUPERBIKE Serie. Von 1991 bis 2001 traten die besten Piloten aus Deutschland gegen namhafte ausländische Fahrer an. Die Teams der deutschen Importeure von Ducati, Kawasaki, Suzuki und Yamaha nahmen Spitzenfahrer aus Deutschland und dem Ausland unter Vertrag. Teams von Zubehör-Anbietern, großen Motorrad- Händlern und auch Privatfahrer waren in Europas sportlich höchster Motorrad- Rennserie vertreten. Eine umfangreiche Berichterstattung in der Fachpresse, sowie in Tageszeitungen und nicht zuletzt die Fernseh-Live-Übertragungen von jedem Lauf sorgten für die immense Popularität der PRO SUPERBIKE. Nicht nur in Deutschland, sondern auch außerhalb des Landes war die Serie ein gern gesehener Gast. In den 11 Jahren der PRO SUPERBIKE waren über 300 Fahrer aus 25 Nationen auf 21 Rennstrecken in 11 Europäischen Ländern am Start.

Nach dem letzten Rennen 1990 auf dem alten Sachsenring veranstaltete der ADAC Sachsen, bis zum Neubau des Fahrsicherheitszentrums mit angegliedertem Rennkurs, seine Veranstaltungen auf der Rennstrecke im benachbarten tschechischen Most. Am 25.-26. Mai 1996 war es dann endlich soweit, der neue Sachsenring in seiner ersten Variante war fertig gestellt. Endlich wieder Rennsport in Hohenstein-Ernstthal vor der Haustür. Zur Auftaktveranstaltung gleich ein Highlight: Die PRO SUPERBIKE als die renommierte und bekannte Rennserie gastierte bei der Premiere. Über 60.000 Besucher kamen zur Eröffnung, ein klares Bekenntnis zum Motorradsport in der Region.

Aber auch die Fahrer dankten es den zahlreich erschienenen Fans mit atemberaubenden Positionskämpfen auf der technisch äußerst anspruchsvollen Rennstrecke. Das außergewöhnliche Layout mit dem ständigen Wechsel der Berg- und Talstrecke forderte von den Piloten alles ab. Keine Sekunde Ruhe, ständiges Arbeiten; nur die konditionsstärksten Fahrer hatten eine Siegchance. Schließlich war es der Schwede Christer Lindholm der mit seiner Ducati beide Läufe gewann und den verdienten Siegerkranz mit nach Hause nahm.

Am Ende der Saison 1996 holte Lindholm auch souverän, vor seinen Kontrahenten Jochen Schmid/Backnang (Kawasaki) und Udo Mark/Furtwangen (Yamaha), die PRO SUPERBIKE Meisterschaft.

Fast 20 Jahre später wird es ein Wiedersehen mit den Stars von damals auf dem Sachsenring geben. Das erste PRO SUPERBIKE – The Revival wird im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic stattfinden. Und das weitgehend mit den Maschinen von damals. Die giftgrüne Kawasaki ZX 7 RR, Yamahas exklusiv teure OW 01, Suzukis Rennausführung der GSX-R 750 RR, Hondas unsägliche RC 45 treten gegen die rote Ducati als Dominator der PRO SUPERBIKE Klasse wieder gegeneinander an.

Schon jetzt haben einige Piloten von damals ihr Kommen zugesagt. Allen voran „Mister Superbike“, Peter Rubatto, der seine Bimota-Yamaha in dem Original Hein Gericke Design an den Start bringt. Michael Galinski, (Deutscher Superbike Meister 1986) ist heute Teamchef des deutschen Yamaha-Superbike-Teams und möchte zum Revival sein Rennkombi noch einmal anziehen, er baut sich hierzu eigens eine Yamaha OW01 auf. Rennfans dürfen sich freuen, kommt doch ein Stück Rennsportgeschichte aktiv im Rahmen der ADAC Sachsenring Classic vom 16. – 18. Mai 2014 auf Deutschlands Grand-Prix-Strecke zurück. Auf dem 3,671 km langen Sachsenring werden am 11.-13. Juli auch die weltbesten Motorrad-Asse beim Großen Preis von Deutschland an den Start gehen.

Weitere Informationen zur Veranstaltung findet Ihr unter: www.sachsenring-classic.de

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