Dresdner Biker spenden Partygeld

(csp.) Ursprünglich hatten die Motorradfahrer das Geld für eine Weihnachtsfeier überwiesen. Doch nun wird es für einen anderen Zweck ausgegeben. |

Drei Harleyfahrer, darunter links „KDL“ der Sprecher des Dresdner Chapters, brachten eine Spende zum Joseph-Stift. Foto: privat/Jo Hentschel

Eigentlich sollte damit die Weihnachtsfeier finanziert werden, jetzt hat das Geld einen anderen Verwendungszweck gefunden. Das Dresdner Harley-Davidson Chapter, die Gruppe der Harley-Fahrer aus Dresden und Umgebung, hat eine vierstellige Summe an den Förderverein des St. Joseph-Stifts übergeben.

1.750 Euro hatten die Motorradfahrer für die Weihnachtsfeier 2020 überwiesen. Geld für Musik, Getränke, Buffett, es sollte ein Jahresabschluss werden, der auch für ausgefallene Veranstaltungen im Corona-Jahr 2020 entschädigt. Doch wegen der damals geltenden Regeln wurde nichts aus der Party.

An eine Rückzahlung dachten die Spender nicht. Sie haben entschieden, den Betrag zu spenden. Das Geld geht unter anderem an das sogenannte Brückenteam des katholischen Krankenhauses, das aus Ärzten, Schwestern und Pflegern besteht, die Patienten mit unheilbaren Krankheiten im fortgeschrittenen Stadium ambulant betreuen.

„Dem Harley-Davidson Chapter ist es ein Bedürfnis, nicht nur gemeinsam dem Hobby Motorradfahren nachzugehen, sondern auch zu helfen“, sagte Klaus-Dieter Lindeck, selbst Harley-Fahrer und Sprecher der Dresdner Gruppe. Seit vielen Jahren beteilige man sich deshalb an verschiedenen Charity-Veranstaltungen, unterstütze zum Beispiel den Förderverein für krebskranke Kinder „Sonnenstrahl e. V.“ und organisiere Ausfahrten für blinde und sehschwache Kinder und Erwachsene. Der „Charity-Gedanke“ sei in den Bikerherzen tief verwurzelt.

Zu den Motorradgruppen aus der Landeshauptstadt, denen soziales Engagement ebenso wichtig ist, wie das Motorradfahren selbst, gehört unter anderem auch der Verein Sachsenbike, der alljährlich eine Ausfahrt mit rund 100 Kindern organisiert. Die Kinder stammen unter anderem aus problematischen Familien und leben in Heimen. 2020 musste die Ausfahrt wegen Corona ausfallen, in diesem Jahr laufen die Planungen noch. Ob sie stattfinden kann ist offen, Termin ist der 8. Mai.

Quelle: Unkorrekt – Dresdner Betrachtungen nach Redaktionsschluss

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