ABS für Motorräder ab 2016 verpflichtend

Motorräder über 50 ccm Hubraum müssen ab 2016 ABS serienmäßig an Bord haben, so eine EU-Entscheidung. Die Technik ist vorhanden und ausgereift, die Herstellungskosten sind mit rund 100 Euro relativ günstig.
Mit der Verpflichtung wurde eine Forderung des ADAC erfüllt, doch der Vizepräsident für Technik, Thomas Burkhardt, meint: „Die verpflichtende Einführung sollte früher gelten.“ In Europa könnten pro Jahr mehr als 500 Menschenleben gerettet werden, so die Einschätzung des Clubs.
Aktuell sind jährlich rund 4 000 Motorrad-Unfalltote in der EU zu beklagen. In Deutschland sind bereits zwei Drittel der neu zugelassenen Motorräder mit ABS ausgestattet. Und mit dem System kann schneller und besser gebremst werden.

Quelle: KFZ-Auskunft.de

Nachtrag: das EU-Parlament hat über die neue Typprüfungsverordnung, in deren Zuge die ABS-Pflicht geregelt werden soll, noch nicht abgestimmt. Diese Abstimmung ist voraussichtlich im Februar nächsten Jahres. Lediglich der IMCO-Ausschuss hat am 5.12. sein Votum dafür abgegeben – so wie auch schon diverse andere Ausschüsse in den Monaten zuvor.

Quelle: http://www.antifah.de/

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Pneuhage

This article has 8 Comments

  1. die nachricht ist falsch. genauso falsch wie auf der motorradonline seite und in allen anderen nachrichten ist, die die quelle adac nutzen (das macht offenbar auch die von euch angegebene kfz-auskunft).
    das eu-parlament hat über die neue typprüfungsverordnung, in deren zuge die abs-pflicht geregelt werden sol, noch nicht abgestimmt. diese abstimmung ist voraussichtlich im februar nächsten jahres. lediglich der imco ausschuss hat am 5.12. sein votum dafür abgegeben – so wie auch schon diverse andere ausschüsse in den monaten zuvor.
    mit dem adac habe ich diesbezüglich bereits kontakt aufgenommen, die räumen auch ein, dass ihre pressemeldung so nicht stimmt; das war´s dann aber auch schon. ein anschauliches bsp. wie lobbying und fehlinformation der öffentlichkeit funktioniert. und ein fall für den deutschen presserat.

  2. die info habe ich, weil ich mich damit beschäfigte (also eu-dokumente lese), die vorgänge – soweit für mich machbar – verfolge. mit der meldung wird suggeriert, das kind sei bereits definitiv im brunnen.
    was eben nicht stimmt. mehr infos zum thema gibt es, wenn du magst, auf meiner webseite.

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