Übersicht: Einsteigermotorräder bis 7.500 Euro

Günstige Einsteigermotorräder für weniger als 7.500 Euro: Die Wahl des richtigen und dennoch günstigen Motorrads für Einsteiger und Wiedereinsteiger ist angesichts des schier unüberschaubaren Angebots nicht leicht.

Einfaches und neutrales Handling beim Kurvenfahren, geringes Gewicht und moderate Sitzhöhe helfen dem Motorradanfänger bei der Beherrschung der Maschine. Die Bremsen sollen zwar ordentlich, aber nicht giftig zupacken, und ABS ist immer ein entscheidendes Sicherheitsplus. Wer nicht mehr als 7 500 Euro ausgeben und dennoch eine Maschine mit mehr als 250 Kubik Hubraum fahren möchte, hat eine Fülle von Möglichkeiten. Denn in dieser Preisklasse gibt es viele handliche Motorräder, die meisten davon wahlweise auch in einer 27kW/34PS-Version für den Stufenführerschein. Die Spanne umfasst dabei Einzylinder, drehmomentstarke V-2-Maschinen und souveräne Vierzylinderbikes.
 
Nach dem Produktionsende der einzylindrigen F 650 GS hat BMW eine Single-Enduro namens G 650 GS mit 35 kW/48 PS aufgelegt. Für 6 900 Euro rollt die 192 Kilogramm schwere Bayerin mit dem bulligen Charakter eines großen Einzylinders zum Kunden. Neben der Standardsitzhöhe von 78 Zentimetern sind auf Wunsch auch noch 75 und 81 Zentimeter erhältlich, und für 404 Euro extra gibt es das empfehlenswerte ABS.
 
 
Mit den beiden Schwestern NC 700 X und S bietet Honda zwei 35 kW/48 PS starke 670-Kubik-Zweizylinderbikes mit ABS im Supermotostyling (X) oder als Naked Bike (S). Die Preise von 5 990 und 5 490 Euro für die handlichen und gut verarbeiteten Japanbikes gehen als Kampfansage an die Konkurrenz durch.
 
Der südkoreanische Motorradbauer Hyosung hat sich in den vergangenen Jahren zum Geheimtipp für Biker gemausert, die ein robustes Zweirad suchen, das ein gutes Preis-Leistungsverhältnis und eine ordentliche Ausstattung bietet. Zum Modelljahr 2012 hat der 650-Kubik-Cruiser GV 650i Pro zum Preis von 6 690 Euro die Aquila abgelöst. Der Antriebsstrang stammt weitgehend aus den 54 kW/73 PS starken GT-650-Modellen, die in einer nackten und einer vollverkleideten Variante zu Preisen von 4 995 Euro und 5 970 Euro die sportlich angehauchten Vertreter der Marke repräsentieren. Allen, die auf klassisch gestaltete Cruiser stehen, bieten die Asiaten mit der ST 700i für 7 195 Euro ein 46 kW/63 PS starkes V-2-Bike im Easy-Rider-Stil an. Mit der geringen Sitzhöhe von 675 Millimetern dürften auch kleiner gewachsene Zeitgenossen gut zurecht kommen.
 
Kawasaki bietet die zum Modelljahr 2012 stark überarbeitete, 205 Kilogramm schwere ER-6 in einer verkleideten und einer unverkleideten Variante an. Die sparsame und handliche Maschine ist nicht zuletzt wegen des serienmäßigen ABS ein Tipp für blutige Anfänger und alte Hasen zugleich. Der 650er-Reihenzweizylinder leistet 53 kW/72 PS. Die nackte Variante ER-6n ist für 6 995 Euro zu haben, die vollverkleidete „ER-6f“ kostet 500 Euro mehr.
 
Längst ein Klassiker im Programm von Suzuki ist die „kleine“, vierzylindrige GSF 650S Bandit ABS mit 63 kW/86 PS, Halbschalenverkleidung und Blockierverhinderer. Mit der 250 Kilogramm schweren, kleinen „Gaunerin“ zum Preis von 7 490 Euro kann der Biker es gemütlich angehen lassen oder auch einmal sportlich um die Ecke biegen. Wer mehr auf V2-Power mit sattem Drehmoment von unten steht, findet im Suzuki-Programm für 7 190 Euro die handliche Gladius ABS, die aus 645 ccm 53 kW/72 PS schöpft und vollgetankt mit 205 Kilogramm zu den Leichtgewichten zählt. Außerdem wartet sie ebenfalls mit dem Blockierverhinderer auf.
 
Der legendäre Name „XJ“ existiert auch heute noch im Programm von Yamaha. Mit einem spritzigen und gutmütigen 600-Kubik-Vierzylinder mit 57 kW/78 PS sind gleich drei verschiedene Varianten des Allrounders XJ6 versehen. Die unverkleidete Basisversion gibt es für 6 595 Euro, die halbverkleidete XJ6 Diversion kostet 6 950 Euro, ein ABS kostet jeweils 400 Euro extra. Und die tourenorientierte, vollverkleidete XJ6 Diversion F ABS für 7 795 Euro hat das Antiblockiersystem bereits ab Werk an Bord. Hochbeinig kommen die beiden Varianten der 35 kW/48 PS starken XT 660 daher. Hinter dem Namen „R“ verbirgt sich eine 181 Kilogramm schwere Einzylinder-Enduro für 6 850 Euro, die auch leichte Geländeausflüge zulässt. „X“ heißt deren Supermoto-Pendant, also eine Enduro im sportlichen Straßentrimm, zum Preis von 7 150 Euro. Ein Crossoverbike zwischen Streetfighter und Enduro verkörpert die 192 Kilogramm schwere MT-03. Der 660-Kubik-Einzylinder-Dampfhammer gibt 35 kW/48 PS ans Hinterrad weiter. Für 7 495 Euro darf der Kunde aufsteigen.
 
Quelle Text und Bild: Kfz-Auskunft.de
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Yamaha bei Dresden

This article has 2 Comments

  1. Hallo liebe Sachsenbiker,

    in eurer Aufsellung der günstigen Einsteigermotorräder bis 7.500 Euro vermisse ich die neue KTM 690 Duke, die mit dem Modelljahr 2012 deutlich an Qualität und Fahrbarkeit – auch dank ABS – gewonnen hat.

    Außerdem ist sie eines der wenigen Motorräder, die aus einem Zylinder ordentlich Dampf entwickeln. Nehmt sie doch mal unter die Lupe!

    Liebe Grüße,
    Björn

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