Serenius lehnt Abschiedsrennen in Dresden ab

Per-Olof Serenius – mit 63 Jahren noch einer der Besten

Bei der Eisspeedway-Premiere am 17. und 18. März 2012 im Dresdener Sportpark Ostra startet der zweifache Weltmeister Per-Olof Serenius. Das Angebot dort sein Abschiedsrennen zu zelebrieren, lehnt er ab…

Die Rückkehr der Eisspeedwayfahrer nach Dresden, 20 Jahre nachdem die Eis-Ritter mit den langen Spikes letztmalig im Ostrapark ihre spektakulären Runden gedreht haben, nimmt Fahrt auf.
Auf der Eisschnelllaufbahn (Außenanlage) der EnergieVerbund Arena fahren in 2012 nicht die Piloten mit den „normalen“ Speedwaymotorrädern, sondern die allein für Eisspeedwayrennen konstruierten Motorräder, die mit je 300 – 28 Millimeter langen Spikes bestückt sind, die ausschließlich Linkskurven fahren können, keine Bremsen haben, die durch ihre spezielle auf die Eisfahrbahn zugeschnittene Konstruktion Schräglagen von mehr als 70 Grad erzielen können und Geschwindigkeiten von über 90 km/h auf dem 400 Meter kurzen Oval erreichen!

Serenius wurde mit 54 Weltmeister  

Dominierend seit über 70 Jahren sind in dieser Extremsportart die Russen. Die Fahrer aus der ehemaligen Sowjetunion stellen seit Jahrzehnten fast ausnahmslos Jahr für Jahr den Weltmeister. Nur wenige Male schaffte es ein Eisritter aus dem Westen, die Phalanx der Russen zu durchbrechen. Einer davon ist der Schwede Per-Olof Serenius, der 1995 und 2002 den Russen die Weltmeisterschaft wegschnappte. Bei seinem zweiten WM-Titelgewinn war der Feuerwehrmann aus dem schwedischen Gävle bereits 54 Jahre alt. Und heute fährt Serenius –mit 63 Jahren- noch immer Eisspeedway und gehört bis zum heutigen Tage zu den 20 besten Fahrern der Welt. Der äußerlich unscheinbare Skandinavier war der erste Weltklassefahrer, der seinen Start am Sonntag (18. März) beim „Golden-Spike“-Rennen in Dresden zugesagt hat. Mit seinem unglaublichen Erfahrungsschatz als Eis-Racer aus 34 Jahren (!) Eisspeedwaysport ist „Posa“, wie Serenius von den Fans genannt wird, in der Lage, auch um 40 Jahre jüngere Gegner über die 4-Runden-Distanz eines Rennlaufes im Zaum zu halten. „In Dresden bin ich noch nie gefahren und das möchte ich nächstes Jahr unbedingt nachholen, solange ich noch fahre“, sagte Serenius, der am 18. März nächsten Jahres bereits 64 sein wird!  

Ablehnend äusserte sich der Schwede zu dem Angebot, das Rennen als Farewell-Veranstaltung ausserhalb Schwedens zu zelebrieren: „Das kommt mir zu früh. Ich will versuchen, mich in dieser Saison noch einmal für die WM zu qualifizieren und vielleicht fahre ich danach noch ein Jahr.“  

Der sportliche Veranstalter des zweitägigen FSP-Eisspeedwayrennens im Ostrapark, der Mainfranken Motorsportclub im DMV, konnte nicht nur die ersten Fahrerverpflichtungen für die „German Open“ am Samstagabend (17. März, 18.00 Uhr) und das Golden Spike Rennen am Sonntag (18. März, 14.00 Uhr) vermelden. Jetzt steht auch fest, dass es am Samstagabend nach dem Rennen (ab ca. 22.00 Uhr) in Zusammenarbeit mit der Firma Hogassport in der Gaststätte „Auszeit“ in der EnergieVerbund Arena eine fetzige After-Race-Party geben wird, bei der nicht nur die Eisspeedway-Zuschauer kostenlosen Eintritt haben werden, sondern auch die meisten der kurz vorher auf dem Eis aktiven Fahrer aus acht Nationen zu einer Autogrammstunde und zu Interviews dabei sein werden.  

Für das Motorsport-Spektakel auf Eis im Sportpark Ostra stehen 1 300 Stehplatz-Karten und 700 Sitztribünen-Tickets pro Veranstaltungstag zur Verfügung. Der Vorverkauf läuft bereits und es ist daher empfehlenswert, sich Wunschtickets im Vorverkauf zu sichern!   Karten gibt es ab 12 Euro pro Renntag unter der Etix-Ticket-Bestellhotline 01805 30 34 35 (14 ct./min dt. Festnetz, Mobilfunk max.42ct/min, Mo-Fr. 10-18 Uhr), an den bekannten Vorverkaufsstellen im Raum Dresden und online über die Internetseite http://www.eisspeedway-dresden.de .

Für auswärtige Eisspeedwayfans bietet der Veranstalter auf seiner Homepage vergünstigt ein sog. Superfan-Paket an, das pro Tag eine Sitzplatzkarte, ein Programmheft und eine Übernachtung von Samstag auf Sonntag (17./18.3.) im Einzel- oder Doppelzimmer im Dresdener Motel One (Palaisplatz 1) in Stadion- und Altstadtnähe beinhaltet.

Quelle Text und Bild: Motorsport-Aktuell.com

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