„Punkterabatt“ in Flensburg soll bleiben

Verkehrsteilnehmer sollen ihre Punkte weiterhin durch freiwillige Seminare abbauen können

Auch Motorradfahrer leben von Zeit zu Zeit mit dem Risiko mal erwischt zu werden und dabei geht es meist und im speziellen Falle nicht nur um 5, 10 – oder 15 km/h Geschwindigkeitsüberschuss. So ist das Punktekonto – gepaart mit „gelegentlichen Autosünden“ – meist schnell voll und ein Fahrverbot, oder gar der Führerscheinentzug droht.

Nach Plänen von Ramsauer sollten die Punkte in Flensburg nach seiner Reform ja nicht mehr „abbaubar“ sein – dies scheint aber nun zu kippen, aber das weitere parlamentarische Verfahren muss noch abgewartet werden…

Wie in der heutigen Onlineausgabe des Magazins „STERN“ zu lesen, hatte sich Peter Ramsauer (der Verkehrsminister) sich die Reform der „Verkehrssünderdatei“ so nicht vorgestellt. Die Mehrheit von CDU/CSU und FDP beschloss am Mittwoch im Verkehrsausschuss des Bundestags, dass „sündige“ Verkehrsteilnehmer ihre Punkte durch freiwillige Seminare abbauen können – und änderte damit die ursprünglichen Pläne von Verkehrsminister Peter Ramsauer.

So sollen Verkehrssünder mit einer Seminarteilnahme zwei Punkte abbauen können – allerdings nur 1x im Zeitraum von fünf Jahren. Ramsauer wollte diesen „Punkterabatt“ eigentlich komplett abschaffen, was beim Koalitionspartner FDP jedoch ebenso auf Widerstand stieß wie beim ADAC und dem Verkehrssicherheitsrat.

Man kann gespannt sein, wie sich diese Pläne weiter entwickeln, denn es wäre eine wichtigen Verbesserung – vor allem für Berufskraftfahrer und Arbeitnehmer,  die auf den Führerschein angewiesen sind…

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