MZ und kein Ende?

Herr Wimmer (zukünftiger Ex-Chef) meldet sich wiedermal zum Thema MZ – natürlich aus dem fernen Osten

Was ist denn da los? Wer gedacht hat, mit den letzten Worten von Insolvenzverwalter Christoph Junker sei das Thema MZ nun erledigt, muss sich eines Besseren belehren lassen.

Denn heute hat sich Martin Wimmer, laut offizieller MZ-Website immer noch Geschäftsführer des Unternehmens in Hohndorf bei Zschopau, aus Hongkong zu Wort gemeldet.

Wimmer bezieht sich auf eine Meldung der Deutschen Presseagentur (dpa), die am Freitag berichtet hat, das Geschäft mit MZ-Ersatzteilen werde künftig von einer neu gegründeten Firma abgewickelt.

„Mit Verwunderung nehme ich zur Kenntnis, dass nicht die Motorenwerke Zschopau GmbH das MZ-Ersatzteilgeschäft weiterführen soll, sondern eine andere Firma“, sagt Wimmer, “bisherigen Aussagen des Insolvenzverwalters Christoph Junker zufolge wäre die MZ GmbH selbst nicht in der Lage gewesen, dieses Geschäft und damit die Motorenwerke Zschopau GmbH am Leben zu erhalten.“ Besonders bemerkenswert findet Wimmer laut einer heute verschickten Pressemitteilung, dass der Betrieb offenbar in den Räumen der MZ GmbH weiterlaufen soll, weil aufgrund der guten Auftragslage derzeit nicht an einen Umzug zu denken sei.

„Das Ersatzteilgeschäft, das bisher der Motorenwerke Zschopau GmbH gehörte, erwirtschaftet alleine einen Jahresumsatz von 800.000 Euro“, so Wimmer, „der Verkaufswert des Lagerbestands liegt zwischen vier und sechs Millionen Euro.“ Durch die jetzt erfolgte Ausgliederung und den Verkauf des Ersatzteilgeschäfts sieht sich Wimmer in seiner Überzeugung bestärkt, dass die Schließung seiner bisherigen Firma nicht zwingend erforderlich gewesen wäre, da ihr Fortbestand allein auf der Grundlage des Ersatzteilverkaufs gesichert war.

Der Ex- oder Noch-Geschäftsführer erwägt nun, den Verkaufsvorgang rechtlich prüfen zu lassen und setzt damit womöglich unnötig das Hickhack um die Traditionsfirma fort. Immerhin: Solche Meldungen halten die Firma in den Medien. Aber es fällt schwer, Wimmer zu glauben, selbst wenn man es gern möchte.

Quelle: Unkorrekt – der DNN-Blog

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