MZ stellt Insolvenzantrag – erneut!

Noch vor wenigen Wochen hatte Martin Wimmer, der Geschäftsführer der Motorenwerke Zschopau GmbH, die finanziellen Sorgen der sächsischen Motorradmanufaktur (oder deren Reste) in Zschopau heruntergespielt. Von Geldsorgen, Zahlungsschwierigkeiten, Problemen oder gar Schulden wollte der der jetzige Chef – gebürtig aus Bayern – der Welt nichts mitteilen und tat so, als sei alles Bestens. 

Am Freitag nun musste der 54-Jährige doch den Gang zum Amtsgericht Chemnitz antreten, um eine Insolvenz mit Sanierungsplan zu beantragen.

Noch vor wenigen Wochen wurde auf Youtube „verdeckt“ Werbung für ein mögliches neues Motorrad der Marke MZ gemacht – nun aber müssen die Mitarbeiter und Fans des einst einer der größten Motorradherstellers der Welt erneut bangen, denn der Nachfolger des Traditionsunternehmens kommt jetzt erneut ins Trudeln…

Das MZ-Rennteam indes scheint nicht direkt von der Insolvenz betroffen zu sein, denn die Racing-Firma ist eine eigene GmbH. Sie kann und wird aber natürlich auch Auswirkungen davon zu spüren bekommen…

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This article has 4 Comments

  1. Man hätte bereits zu Beginn die damals gut verkaufbare 125er weiterproduzieren und kontinuierlich weiterentwickeln sollen !!!
    Zschopau war immer eine Motorrad – “ Schmiede “ und keine Roller – und Fahrrad – Manufaktur !!!

  2. Und nicht nur die 125-er – sondern auch die 1000-er. Aber jetzt egal, das Ende war mit Eintritt eines Herrn Wimmer abzusehen – erstaunlich, dass es dann doch so lange gedauert hat…

  3. Und wieder wird es weitergehen. Mit wem auch immer…Man, mit der 1000er waren wir ganz vorn dabei, vor allem das Fahrwerk ist heute noch auf Augehöhe mit Yamakasuki und Co. In Zschopau muss ein ganz Großer ran mit Marktmacht, so wie BMW mit Mini oder Volkswagen mit Bugatti. Sonst wird das nüscht. Insolvenzplan macht Sinn, er entmachtet den Wimmer erstmal, kann aber auch die Totsanierung bedeuten. Einziger Lichtblick: Der Club wird immer exklusiver. Meine gepimpte 1000er steigt ständig im Wert 😉

  4. Noch besser wäre es eventuell (oder sogar sicher ) gewesen , hätte man bereits 1990 die Enduro – Motorräder der ehemaligen Sportabteilung in Serie gebaut .
    MZ könnte jetzt in etwa genau so gut im Geschäft sein wie heutzutage KTM .

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