Europäischer Motorradmarkt weitgehend stabil

Auch im dritten Quartal 2022 hat der europäische Markt für Motorräder und Mopeds der Krise getrotzt. Die Zulassungszahlen befinden sich weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres. |

Die Neuzulassungen von Motorrädern in den fünf größten europäischen Märkten Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien erreichten in den ersten neun Monaten des Jahres 2022 781.824 Einheiten. Dies entspricht einem Rückgang von etwa 1,4 Prozent gegenüber dem gleichen Zeitraum im Jahr 2021. Das meldet die ACEM, der Verband der europäischen Motorradhersteller.

Rückläufig waren die Motorradzulassungen in Italien (227.400 Einheiten /-3,3 %) in Deutschland (173.750 Einheiten /-0,5 %) sowie in Frankreich (154.660 Einheiten / -7,9 %).

Zulegen konnte der Markt hingegen in Spanien, wo die Zulassungszahlen um 6,3 Prozent auf 135.800 Einheiten stiegen, sowie im Vereinigten Königreich, wo 90.190 Neuzulassungen einem Plus von 3,5 gegenüber dem Vorjahres Zeitraum entsprechen.

Die Zulassungen von Kleinkrafträdern erreichten ein Gesamtvolumen von 206.900 Einheiten in den sechs von der ACEM beobachteten europäischen Kleinkraftradmärkten (d. h. Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande und Spanien). Dieses Zulassungsvolumen ist fast identisch mit dem des letzten Jahres.

Antonio Perlot, Generalsekretär des ACEM, kommentierte die aktuelle Situation der Branche wie folgt: »Die Zulassungszahlen für die ersten drei Quartale 2022 zeigen, dass die Zulassungen […] in den wichtigsten Märkten der EU weitgehend stabil bleiben, trotz der Herausforderungen, die durch den Mangel an Halbleitern und die Verzögerungen bei der Auslieferung entstehen.«

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